Das Gesetz von Saat und Ernte: Das Prinzip von Multiplikation und Geduld

Das Gesetz von Saat und Ernte besagt:
1. Was du säst, bekommst du zurück
2. Was du säst, bekommst du multipliziert zurück
3. Was du säst, bekommst du verzögert zurück

Den ersten Gedanken haben wir schon besprochen. Der zweite und dritte Gedanke dazu ist ebenso wichtig und bedeutungsvoll.

Multiplikation
Gemünzt auf die negative Saat unseres Lebens warnt der Prophet Hosea vor den multiplizierten Folgen: „Wind säen sie und Sturm ernten sie“ (Hosea 8,7). Unwillkürlich muss man dabei an die drohende Klimakatatstrophe denken, deren erste Ausläufer uns in Unwettern, Stürmen, Tsunamis und anderen Erschütterungen bereits erreicht haben. Klimaforscher sprechen von einer sich aufschaukelnden Dynamik, die im Extremfall 3, 4 oder noch mehr Grade an Erderwärmung bringen können. „Irret euch nicht, denn Gott läßt sich nicht spotten, was der Mensch sät, das wird er ernten“ (Gal. 6,7). Und das oft genug in gesteigerter Form. Eine Stunde des Missbrauchs an einem Menschen, kann das ganze Leben ruinieren. Wenige Worte der Ablehnung und Geringschätzung können schwerwiegende und jahrlange Frustrationen hervorrufen. Wenn Gott nicht eingreift und die Wurzeln der Bitterkeit herausgenommen werden (Hebr. 12,15) – und Gott sei Dank, Gott kann das! Aber das ist kein Selbstläufer, es braucht viel Mühe und Zeit.

Aber das Gesetz greift natürlich auch in die andere Richtung. Jesus spricht davon, dass ein Saatkorn auf gutes Land gesät 30, 60 und 100fältige Frucht bringt (Mt. 13,8). Er spricht davon, dass jemand der Vater, Mutter, Brüder, Schwestern, Freunde und Äcker und Besitz verläßt um seines Namens willen 100fach empfängt und zwar jetzt in dieser Zeit und dann auch in der Ewigkeit (Mk. 10,30). Gottes Reich ist auf Multiplikation angelegt, nicht auf Addition. Hätten die Apostel nach dem Prinzip der Addition gearbeitet, dann hätten sie vielleicht jeder einen dazugewonnen, dann wären sie am Ende ihres Lebens 24 gewesen. Gott sei Dank lebten sie aber nach dem Prinzip der Multiplikation, auf Grund dessen sich an einem Tag 3.000 Menschen entschieden (Apg. 2,41). Und in der Folge kamen weitere „Scharen von Männern und Frauen“ (Apg. 5,14) zum Glauben und in Apg. 6,7 wird für die Wachstumsdynamik der ersten Gemeinde das Wort „πληθυνω“ verwendet, was in der englischen Übersetzung mit „Multiplikation“ wiedergegeben wird und u.a. die Bedeutung von „Überhandnehmen“ hat. Wenn wir das ernstnehmen, kann in unseren Gemeinden noch deutlich mehr geschehen. Die Frage ist, ob unsere Strukturen auf Multiplikation oder auf Addition eingestellt sind. In seinem Klassiker „Leadership. Die 21 wichtigsten Führungsprinzipien“ erklärt John Maxwell:

„Um das Wachstum zu fördern , sollte man Mitarbeiter schulen. Aber für die Vervielfachung des Wachstums ist es notwendig, die Führungskräfte zu fördern“ (Prinzip 20, S. 205/206).

Das geht einher mit weniger Kontrolle, weniger eigenem Anteil im operativen Geschäft und mehr Freisetzung, mehr Vertrauen in Personen mit Führungsbegabung. Nur wenn Leiter bereit sind, sich selbst zurückzunehmen und Verantwortung wirklich zu delegieren, kann das ganze Potenzial der Gemeinde ausgeschöpft werden. Das kann natürlich nur gut gehen, wenn gleichzeitig die Vision der Gemeinde immer klarer wird, sodass die freigesetzten Energien die Gemeinde nicht auseinanderreißen, sondern in die richtigen Bahnen fließen. Das Öl im Hause der Prophetenwitwe vermehrte sich so lange, so lange Gefäße da waren. In dem Augenblick, als alle Töpfe und Behälter voll waren, versiegte der Strom (2. Könige 4,1-7). So ist es auch in der Gemeinde, wenn die Kräfte der Multiplikation greifen. Die Gemeinde wird so lange wachsen, so lange die Strukturen aufnahmefähig sind und so lange immer neue Leiter freigesetzt werden, die sie füllen.
Warten
Eines der größten Probleme in der Nachfolge ist die Anfechtung des langen Wartens. In unserer Instantgesellschaft, die nur auf die Hier und Jetzt ausgerichtet ist, auf das Heute und die kein Morgen kennt, halten Menschen größere Spannungsbögen kaum noch aus. Sich lebenslänglich binden? Sich langfristig festlegen? Dauerhaft Zusagen machen? Das ist schwierig in einer Multioptionsgesellschaft. Aber genau diese Fähigkeit ist unverzichtbar, wenn wir Gottes Prinzip von Saat und Ernte wirklich in Gang setzen wollen, denn es geht darum Nachfolger derer zu werden, die durch Glauben und Ausharren die Verheißungen ererbt haben (Hebräer 6,12). Anders geht es nicht. Bis Gottes Verheißungen eintreffen kann es manchmal Tage, Wochen, Monate, Jahre oder sogar ein ganzes Leben dauern. Was für Horizonte. Wieviel Glauben braucht man da, wieviel Festigkeit?! Und die brauchen wir heute wieder ganz neu. Im privaten Leben und im öffentlichen Leben. Ich ermutige dich, nicht in einer Art Torschlusspanik mit irgendjemand eine Affäre zu beginnen, weil du denkst, du kommst zu kurz oder Gottes Verheißung tritt doch nicht ein. Die Versuchung ist groß, aber es lohnt sich so, auf Gottes Zeitpunkt zu warten. Er hat versprochen, dass er sich um alles kümmert was wir brauchen, wenn wir zuerst nach seinem Reich und seiner Gerechtigkeit trachten. Dann wird uns alles andere zufallen (Mt.6,33). Er kümmert sich darum, während wir uns um seine Sachen kümmern. Es ist so wichtig treu zu bleiben, auch wenn es schwierig und aussichtlos scheint. Gott hat sein Wort nicht zurückgenommen. Dazu braucht es die Fähigkeit zu warten. Auf Gottes Zeit zu warten. Wie kann ich das? Nur, wenn ich mein Leben vor dem Horizont des kommenden Reiches Gottes führe. Ich will einmal vor ihm stehen und nur dieses eine Wort hören: „Gut gemacht, du treuer und guter Knecht, geh ein in die Freude deines Herrn“ (Mt. 25,21). Wenn ich diese weite und große Perspektive nicht hätte, wie könnte ich da durchhalten und Gottes Wort leben? Es ist das Prinzip des Wartens, das ich brauche. Im privaten, aber auch im öffentlichen.

William Wilberforce und Thomas Clarkson waren die großen, treibenden Kräfte, die sich 1787 mit 12 Leuten zu einer Gesellschaft zusammenschlossen, um den Sklavenhandel und die Sklaverei im Britischen Weltreich zu Fall zu bringen. Wilberforce führte einen unermüdlichen Kampf im Parlamten und brachte ein entsprechendes Gesetz in den nächsten 20 Jahren rund 15 mal ein – und scheiterte jedes mal. Aber dann drehte sich der Wind. Der Wind of Change zog durch Europa als Napoleon den halben Kontinent eroberte und dominierte. In dieser geschichtlichen Stunde wendete sich das Blatt plötzlich und 1807, nach 20 Jahren des Kampfes, triumphierte Wilberforce und bekam das Gesetz mit großer Mehrheit durch. Wie gut, dass er durchgehalten hat, gegen eine Welt von mächtigen Gegnern, gegen eine öffentliche Meinung und Berichterstattung, die kaum zu überwinden war.

Wir Christen müssen mutig sein, auch unpopuläre Standpunkte einzunehmen, für Überzeugungen zu kämpfen, die aussichtslos erscheinen. Wir brauchen einen langen Atem. Wir müssen Warten können. Säen, Begießen und Warten. Es kommt die Zeit Gottes, wenn wir nicht ermatten. Diese Haltung brauchen wir dringender als je zuvor.

Säe jetzt das, was du später einmal sehen willst, in deiner Familie, in deiner Gemeinde, in deiner Firma. Säen heißt Termine machen, Zeit nehmen, sich Räume freihalten, um vom Leben nicht überrollt zu werden. Dann kann es dir gehen wie der Frau, in der es in Sprüche 31 heißt:

„Ihre Söhne stehen auf und preisen sie, ihr Mann lobt sie: »Es sind wohl viele tüchtige Frauen, du aber übertriffst sie alle.« Lieblich und schön sein ist nichts; eine Frau, die den HERRN fürchtet, soll man loben. Gebt ihr von den Früchten ihrer Hände, und ihre Werke sollen sie loben in den Toren!“

Sie hat viele Jahre gesät, weit vorausschauend und dann kam der Tag der Laudatio, an dem sie ihre Lebensernte einfahren konnte. Und das wünsche ich dir auch.

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Das Gesetz von Saat und Ernte (1)

Ein grundlegendes Prinzip hat Gott in die Schöpfung gelegt, das so lange die Welt existiert Bestand haben wird. Das Gesetz von Saat und Ernte. Nach der Sintflut erklärt es Gott zur unabänderlichen Regel:

Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.  1. Mose 8,22

Paulus weitet dieses Gesetz aus und bezieht es auf alle Lebensäußerungen, auf meine Taten, meine Worte, meine Wirkung auf mich selbst und mein Umfeld:

Macht euch nichts vor! Gott lässt keinen Spott mit sich treiben. Was der Mensch sät, das wird er auch ernten. Wer auf den Boden seiner selbstsüchtigen Natur sät, wird als Frucht seiner Selbstsucht das Verderben ernten. Wer dagegen auf den Boden von Gottes Geist sät, wird als Frucht des Geistes9 das ewige Leben ernten. Lasst uns daher nicht müde werden, das zu tun, was gut und richtig ist. Denn wenn wir nicht aufgeben, werden wir zu der ´von Gott` bestimmten Zeit die Ernte einbringen.                  Galater 6,7-9

Das Gesetzt von Saat und Ernte besteht aus drei Teilen, die für unser Leben von großer Bedeutung sind:

1. Wer sät, bekommt auch was zurück
2. Wer sät, bekommst multipliziert zurück, was er gesät hat
3. Wer sät, bekommt verzögert zurück, was er gesät hat

Allein aus dem ersten Teil des Gesetzes leiten sich drei entscheidende Handlungsmaximen und Fragen ab:

1. Das, was ich bekommen will, muss ich konkret und gezielt anstreben und dafür etwas tun

Wenn ich meinen Partner glücklich machen will und selbst in einer erfüllten Beziehung leben möchte, dann kommt ganz viel darauf an, dass ich die richtigen Signale sende und die richtigen Investitionen tätige. Es ist erstaunlich, wie schwer das werden kann, obwohl es so einfach klingt. Es fängt schon dabei an, dass ich mit meiner Zeit richtig umgehe und genug davon in eine gelingende Zweierschaft einbringe. Eine Zeitinvestition in die Beziehung kann richtig teuer sein, weil ich an anderer Stelle Nein sagen muss: weniger Überstunden, das Risiko langsamer oder gar nicht befördert zu werden, weniger Verdienst. Es braucht Konsequenz und Entschiedenheit. Ja, richtig, es kommt auf Qualitätszeit an, nicht unbedingt auf die Quantität. Aber auch das hat Grenzen. Eine Investition in die Beziehung kann aber auch in anderer Weise etwas kosten: Geschenke kosten Geld und, für Männer noch schlimmer: es braucht Einfallsreichtum und Ideen. Und auch hier gilt: viele kleine Geschenke im Verlauf des Lebens sind oft besser als das eine große Geschenk zum Geburtstag. Eine Investition in die Beziehung kann auch Konflikte hervorrufen und kostet in dieser Weise Humankapital. Ich enttäusche andere, weil ich ihnen eine Absage geben muss, weil ich nicht verfügbar bin, weil ich meine Verabredung einhalten will. Etwa das Fußballspiel des Sohnes oder der Kindergeburtstag, der Besuch bei den Eltern …
Säen ist oft schwerer als man denkt, weil das Leben oft unserer ganze Aufmerksamkeit, Kraft und Energie fordert. Wer aber seine gesamte Energie, Kraft und Liebesfähigkeit bereits woanders verbraucht hat, kann am Ende an entscheidender Stelle nichts mehr geben. Der Tank ist dann leer. Ein Grund für verheerende Hungersnöte ist die Tatsache, dass Menschen in der Not ihr Saatgut fürs nächste Jahr antasten und verspeisen. Das Leben ist so hart, dass man an die letzten Reserven geht und dann bleibt nichts mehr für die Investition in die Zukunft, für die Investition ins Glück. Vermeide es also immer auf 100 % zu fahren, spare dir Zeit, Energie, Liebesfähigkeit und Finanzkraft auf, damit du Saatgut hast und dieses für den Bau der Zukunft einsetzt. Wenn du nicht säst, wirst du nichts empfangen.

2. Meine Aussaat allein ist noch keine Garantie, dass die gewünschte Ernte kommt
Wir sprechen hier zwar über ein Gesetz, aber es funktioniert nicht immer von alleine. Es gibt eine Menge an Störfaktoren, die meine Ernte zunichte machen können: Unwetter, Überflutungen, eine Dürre, Kriegseinwirkungen, Wirtschaftskrisen, ich kann krank werden … Es geht nicht um eine Selbsterlösungsstrategie a la Josef Murphy. In der DDR war in den 50er Jahren der Slogan beliebt: „Ohne Gott und Sonnenschein holen wir die Ernte ein.“ Wo das geendet hat, haben wir gesehen. Zwar wurden natürlich Erfolge eingefahren, aber insgesamt war und ist es eben ein Trugschluss zu denken, dass wir nur auf die richtigen Knöpfe drücken müßten und dann stellt sich die Ernte von ganz alleine ein. Wie viele tolle junge Leute haben noch keinen Partner gefunden, obwohl sie definitiv attraktiv und cool drauf sind. Signale senden alleine ist noch keine Gewähr, dass sich zwei Menschen finden. Wieviele junge Leute aus Südeuropa sind gut ausgebildet, geben Gas und sind gut aufgestellt, aber in ihren Ländern herrscht wegen der Eurokrise eine Jugendarbeitslosigkeit von 25, 30 oder gar 40 %. Das sind Faktoren, die sie nicht beeinflussen können. Man kann alles richtig machen und kommt doch nicht am Ziel an. Das macht klar: Es braucht mehr als das, es braucht Gunst bei Gott und Menschen. An Gottes Segen ist alles gelegen. Deswegen ist es so wichtig zu beten, mit Gott unterwegs zu sein, seine Verheißungen zu kennen und mit seiner Gnade zu rechnen. Um gelassen zu bleiben und zuversichtlich. Um dem Machbarkeitswahn zu entkommen.

3. Wie krieg ich das Unkraut raus?
Das Gesetz von Saat und Ernte hat aber auch noch eine andere Kehrseite: Was passiert eigentlich mit dem Unkraut, das ich Tag für Tag säe? Niemand von uns sät ja nur guten Samen. Der andere geht ebenso unweigerlich auf. Auch meine böse, meine schlechte Saat hat Konsequenzen. Wie werde ich damit fertig? Und gibt es jemand, der das Unkraut meines Lebens entsorgen kann? Ich denke an den 18 Jährigen, der mit frischem Führerschein über den Brenner raste und in ein anderes Auto krachte. Er überlebte, aber sein 17 jähriger Freund auf dem Beifahrersitz bezahlte mit dem Leben. Wie kommt man mit so einer Hypothek klar? Ich denke an den Mann, dessen Frau sich von ihm trennt und ihm vorwirft: „Zu viel schlechte Worte, zu viel Gleichgültigkeit, zu viel Enttäuschungen. Ich kann nicht mehr.“ Und du weißt genau: Sie hat Recht. „Ach hätte ich doch …“, aber das Unkraut ist gesät, es ist aufgegangen, es hat die Liebe erstickt. Es ist zu spät. Wie werde ich damit fertig? Da ist die Mutter, die überfordert ist mit ihren drei lauten und lebhaften Kindern. Sie schreit sie immer wieder an und gibt statt Liebe und Verständnis Druck und Verbote. Sie will es nicht, aber sie schafft es einfach nicht anders. Sie sieht, wie das Unkraut seine Spuren in den Seelen hinterläßt, aber sie kann es nicht verhindern. Paulus ruft angesichts dieser Beobachtung verzweifelt:

Ich stelle also folgende Gesetzmäßigkeit bei mir fest: So sehr ich das Richtige tun will – was bei mir zustande kommt, ist das Böse. Zwar stimme ich meiner innersten Überzeugung nach dem Gesetz Gottes mit Freude zu, doch in meinem Handeln sehe ich ein anderes Gesetz am Werk. Es steht im Kampf mit dem Gesetz, dem ich innerlich zustimme, und macht mich zu seinem Gefangenen. Darum stehe ich nun unter dem Gesetz der Sünde, und mein Handeln wird von diesem Gesetz bestimmt. Ich unglückseliger Mensch! Mein ganzes Dasein ist dem Tod verfallen. Wird mich denn niemand aus diesem elenden Zustand befreien?      Römer 7,21-24

Gott sei Dank, doch! Es kann uns jemand befreien von dem Schaden unseres Unkrauts. Das bezeugt Paulus dann in Vers 25. Es kann jemand Frieden schaffen, es kann jemand Seelen heilen, es kann jemand schlechte Gewohnheiten brechen. Und vor allen Dingen: es kann jemand die Schuld sühnen, aus der Welt schaffen, nicht nur zudecken. Das ist die Botschaft vom Kreuz. Auch das Gesetz von Saat und Ernte kann zum Fluch werden, aber selbst diesen Fluch hat Christus für uns auf sich genommen und getragen, weggetragen:

„Christus hat uns erlöst von dem Fluch des Gesetzes, in dem er für uns ein Fluch geworden ist …, auf daß der Segen Abrahams unter die Heiden (also zu allen Menschen) käme.           Galater 3/13+14

Wenn wir diese Aspekte zusammenfassen, kommen wir zu dem Ergebnis:

1. Ich kann mein Leben verändern, meine Ehe schön machen, meine Kinder glücklich: wenn ich anfange den richtigen Samen zu säen und an der richtigen Stelle investiere.
2. Bei aller Notwendigkeit zu säen, weiß ich um die Notwendigkeit von unverfügbaren und unverdienten Fügungen, die Gott alleine schenken kann. Das bewahrt mich vor dem Machbarkeitswahn und führt in innere Gelassenheit.
3. Das Unkraut meines Lebens braucht ein Gegenmittel, sonst überwuchert es mich und mein Umfeld. Früher oder später. Ich brauche mehr als glückliche Fügungen, ich brauche Vergebung, ich brauche Heilung, ich brauche Gnade.