Erste Zwischenbilanz nach vier Wochen

Liebe CZD Gemeinde,

Das war heute mein 4. CZD Gottesdienst, seit ich hier zum 1.5. eingestiegen bin. In den letzten Wochen habe ich viele Einzelgespräche geführt, das Ältestenteam besser kennengelernt und alle Bereichsleiter besucht. Mein Eindruck und meine Erfahrung dabei war durchgängig die gleiche: Ich bin echt bewegt über das hohe Maß an gelebtem Engagement und eine ganz neu aufbrechende starke Zuversicht. Das ist alles andere als normal und durchschnittlich. Das ist eine Haltung und eine Bereitschaft, auf der alles wachsen kann ! Das erfüllt mich mit Begeisterung. Was gibt es Schöneres, als mit Menschen unterwegs zu sein, die nicht nur mit einem träumen wollen (und mit einem gemeinsamen Traum fängt immer alles an), sondern auch bereit sind, ganz konkret Schritte zu gehen, um diesem Traum Flügel zu verleihen. Ich habe in allen Gesprächen festgestellt, dass wir tatsächlich alle einen gemeinsamen Traum haben – ich habe sozusagen offene Türen eingerannt, als ich einige Gedanken, die Gott mir gegeben hat, zum Ausdruck brachte. Das ist ein klares Zeichen, ein Signal Gottes für mich. Eine Gemeinde, die aufbrechen will, das ist stark! Und dann noch was: Was für tolle Menschen im CZD und in der Leitung. „Ich liebe es°.

In den nächsten Wochen werde ich mit den Ältesten und den Bereichsleitern diesen Traum von einer Gemeinde, die ein unverwechselbares und mitreißendes Profil hat, weiter entwickeln. Es ist bereits so viel da, so viel angelegt. Die Aufgabe wird es sein, zu sortieren, zuzuspitzen, weiterzuentwickeln. Keine Revolution, aber eine „Evolution“ im Sinne eines schlüssigen und zeitgemäßen Gesamtzuschnitts dessen, was bereits da ist. Eben hat meine Frau die RTL Sendung „Hotter than my daughter“ eingeschaltet (für alle Männer: so eine Frauendung eben ). Da wurden eine Mutter und ihre Tochter gezeigt, die einfach kein optimales Outfit hatten: Frisur, Kleide, Schuhe, die Art der Bewegung. Ziemlich unter ihren Möglichkeiten. Beide wurden gecoacht von einem Team und sahen nach kurzer Zeit total super aus. Passende Frisur, passende Farben, vorteilhafte, schicke Klamotten … Eigentlich war ihre Schönheit vorher schon dagewesen, sie kam nur nicht so zur Geltung. Sie mußten keine monatelange Diät machen, ihren Speiseplan nicht völlig umstellen und auch sonst keine großen Verrenkungen machen. Einfach nur eine gute Farb- und Stilberatung. Es war schon verblüffend. Und so ähnlich geht es mir mit dem CZD. Es ist bereits so viel da, es braucht nur eine Hand, die das Ganze zum Glänzen bringt und dann drehen sich die Leute um: „Was ist denn das für eine Gemeinde?!“ Und genau das ist eine der spannendsten und aufregendsten Vorrechte eines Pastors: Farb- und Stilberatung – kann man das so sagen? Mir gefällt das Bild. Paulus gebraucht es einmal von Christus, der seine Braut, die Gemeinde so pflegt und hegt, dass alle Flecken und Runzeln verschwinden (Epheser 5). Das tut er durch sein Bodenpersonal, wie es Paulus in 1. Kor. 3 einmal sagt, wenn er darüber spricht, dass er als weiser Baumeister den Grund gelegt hat und andere Reichsgottesarbeiter wie Apollos darauf aufbauen. Und dann nimmt er als zweites das Bild vom Ackerfeld, die Gemeinde, das gepflügt und vorbereitet wird. Dann muss die Saat in einem nächsten Schritt begossen werden. Und wenn das alles gut gemacht wird, dann kommt auch die Ernte ! Gott gibt das Wachstum und Gedeihen, da können wir absolut gar nichts puschen, aber wir müssen den Acker vorbereiten, die Furchen ziehen, alles gekonnt anlegen, Humus beifügen usw. Darum geht es. Das CZD ist eine Gemeinde mit besten Voraussetzungen und einer super Bodenqualität. Hier kann richtig was entstehen, weil schon so viel da ist.

Neugierig gemacht? Dann betet bitte für mich und die Leitung, dass wir der Gemeinde beim Gemeindeforum überzeugende Gedanken und Schritte vorlegen können. Bis dahin mache ich weiter mit der Predigtreihe, die letztlich das notwendige Grundgefühl für eine aufstrebende, positive und begeisterte Gemeinde legen soll: Der feste Glaube, dass die besten Zeiten noch vor uns liegen !
Euer Bernhard

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Worte, die die Welt verändern

Liebe CZD Gemeinde,

„Worte, die die Welt verändern“ kannst du sprechen und dadurch deine Welt in ein völlig neues Licht tauchen. Gott schuf das Universum nicht durch Gedanken, er schuf alles dadurch, dass er sprach: „Es werde … und es wurde.“ Worte schaffen Wirklichkeiten. Nutze dieses göttliche Prinzip, um dein Leben und das um dich herum in Gottes Sinn zu prägen. In Gottes Sinn heißt: positiv, zuversichtlich, wertschätzend.

„Was einer mit seinen Worten erreicht, entscheidet über seine Zufriedenheit (oder: Von der Frucht deines Mundes wird deine Seele satt). Tod und Leben stehen in der Macht der Zunge, wer sie liebevoll gebaucht, genießt ihre Frucht.“ Sprüche 18,20-21
Was heißt das konkret?
– Soll ich jetzt jetzt alle Probleme schönreden?
– Soll ich jetzt Menschen schmeicheln und ihnen Dinge sagen, die gar nicht stimmen?
– Ehrlichkeit ist doch auch ein biblischer Wert !

Stimmt, Ehrlichkeit und Echtheit sind wichtige biblische Werte. Aber wer immer das sagt, was er fühlt oder Dinge immer nur nach menschlichem Ermessen bewertet, der kann wahre Katastrophen auslösen. Das Bestreben authentisch zu sein, kann an dieser Stelle fatale Folgen nach sich ziehen. So war es bei den 10 Kundschaftern, die ihren Bericht vor dem Volk Israel ablegten: „Ja, stimmt alles, das Land ist wirklich super, aber da gibt es Riesen und die Städte sind befestigt, wir werden es nicht schaffen.“ (4.Mose 13). Sie sagten das, was sie ehrlich fühlten – und das war grundverkehrt.

Sage das, was Gott sagt!
Die 10 Männer hätten es machen sollen wie Kaleb und Josua, die zwei restlichen Kundschafter. Die hatten das gleiche gesehen, aber sie weigerten sich, ihre eigenen Gefühle und Empfindungen zu verbreiten. Sie hielt an dem fest, was Gott gesagt hatte und das änderte alles. Beide kamen später in dieses Land, die anderen 10 starben in der Wüste. Der Schlüssel für unser Reden muss das sein, was Gott über uns, über unsere Mitmenschen, über unser Leben sagt:
1. Wir selbst sind geliebt und gewollt – darum können wir uns ganz annehmen ! Es gut so wie ich bin !
2. Gott liebt meine Mitmenschen – und darum sind sie liebenswert und es ist meine Aufgabe, Menschen positive Dinge zuzusprechen.
3. Mein Leben steht unter einer positiven Verheißung, Gott hat versprochen es zu segnen. Egal, ob es gerade stressig oder schwierig ist. Gott hat versprochen, dass sein Segen mein Leben prägen wird, also wird es gut werden. Und das spreche ich mitten in den Stress hinein, ich sage, was Gott sagt: Ja, die Woche wird voll, aber sie wird gut werden, weil Gott mit mir ist!

Konzentriere dich auf das Positive !

Und nun, liebe Freunde, lasst mich zum Schluss noch etwas sagen: Konzentriert euch auf das, was wahr und anständig und gerecht ist. Denkt über das nach, was rein und liebenswert und bewunderungswürdig ist, über Dinge, die Auszeichnung und Lob verdienen. Philipper 4,8

Schlechte Laune, negative Botschaften, trübes Wetter, mürrische Menschen – das kommt alles von ganz allein, dazu muss ich mich nicht anstrengen. Das verpasse ich nicht. Aber Paulus ruft uns zu, dass wir uns auf das Positive konzentrieren sollen. Weil es uns schnell durch die Lappen geht, wenn wir es nicht ergreifen und uns hieran orientieren. Wer sich auf das Positive konzentriert schafft es, jemand dabei zu erwischen, wenn er gerade etwas richtig macht. Und das sagt er ihm dann auch. Auf das andere konzentriere ich mich nicht, das gewichte ich nicht in gleicher Weise. Das Glas ist immer halbvoll, nicht halbleer. Diese Gesinnung soll deinen Wortschatz prägen – und dein Leben wird sich definitiv ändern !
Du schaffst durch dein Reden Wirklichkeiten. Sieh zu, dass du eine positive, zuversichtliche, erwartungsvolle und liebevolle Wirklichkeit schaffst – durch deine Worte. Das ist Gottes Prinzip und Gottes Schlüssel zu einem Leben, in dem die besten Zeiten noch vor dir liegen !
Sei gesegnet, sei positiv !

Worte die die Welt verändern (Blog)